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![]() Schuppanzigh-Quartett | Schuppanzigh-Quartett Anton Steck, Violine In kurzer Zeit haben sich die vier Musiker des Schuppanzigh-Quartetts durch spannende Interpretationen der klassischen Quartettliteratur ebenso wie durch die Aufführung interessanter Neuentdeckungen den Ruf eines der führenden Streichquartette auf Originalinstrumenten erworben. So zeichnet sich ihre außergewöhnliche Programmgestaltung durch einen abwechslungsreichen Mix aus bekannten Meisterwerken sowie Kompositionen von Musikern wie z.B. Gaetano Brunetti, Manuel Canales, Joseph Martin Kraus oder Juan Crisóstomo de Arriaga aus. Als die spannendste Neuentdeckung sei hier das Quartettschaffen von Ferdinand Ries genannt, das in einer repräsentativen Auswahl auch auf CD erscheinen wird. Dabei ist Qualität in jeder Hinsicht das oberste Gebot des Schuppanzigh-Quartetts. Welch hohes Ziel dabei angestrebt wird,sagt schon der Name, den die vier Musiker für ihr Quartett gewählt haben: Ignaz Schuppanzigh (1776-1830) war nicht nur einer der besten Geiger seiner Zeit, sondern hat mit dem von ihm 1796 gegründeten Streichquartett (dem ersten in fester Besetzung spielenden Streichquartett der abendländischen Musikgeschichte) europaweit Maßstäbe gesetzt. Schuppanzigh, ein Freund Beethovens und Schuberts, von dem das Quartett manches uraufführte (Schuberts "Rosamunde-Quartett" ist Schuppanzigh gewidmet) trug mit seinen öffentlichen | Quartett-Soireen wesentlich zur Etablierung des bürgerlichen Musiklebens im 19. Jahrhundert bei. Das "neue" Schuppanzigh-Quartett formierte sich zum 200. Geburtstag seines historischen Vorbilds im Jahre 1996 aus Musikern, die sich allesamt im Bereich der historischen Aufführungspraxis einen Namen gemacht haben. Primarius Anton Steck ist seit April 2000 Professor an der Musikhochschule in Trossingen und seit 2005 Konzertmeister von "Concerto Köln". Franc Polman (2.Violine) ist Mitglied verschiedener Kammermusikvereinigungen (u.a. Van Swieten Society und dem Nepomuk Fortepiano Quintett). Zudem ist er Konzermeister der Nova Stravaganza Köln. Der Bratschist Christian Goosses ist Gründungsmitglied des Freiburger Barockorchesters und gehört zu den führenden Kammermusikern. Antje Geusen ist Solocellistin der "Cappella Coloniensis" und ist seitJahren Mitglied der "Akademie für Alte Musik Berlin". Neuerdings arbeitet sie auch mit dem "Bach-Collegium Japan" (M. Suzuki) zusammen. Unter den vielen Projekten des Quartetts hat vor allem eines in ganz Europa Aufmerksamkeit erregt: Konzerte auf einem kompletten Satz von Streichinstrumenten des Bonner Beethovenhauses aus dem Besitz des Komponisten selbst. Die daraus hervorgegangene CD präsentierte das internationale Strad-Magazin als "Vorschlag des Monats" ("...oneof the most bracing Beethoven quartet recordings I have heard in years"), und der Rezensent der "ZEIT" fasst seine begeisterte Kritik im Schlusssatz zusammen: "Und Beethoven klingt auf seinen originalen Instrumenten ganz neu". | ||||||||||||||