Die Deutsche Radio Philharmonie geht im September 2007 in die erste Spielzeit. Chefdirigent ist Christoph Poppen.
Als erstes Orchester, das aus dem Zusammenschluss zweier Rundfunkklangkörper verschiedener Sender hervorgeht, knüpft es dabei an die traditionsreiche Geschichte des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken (SR) und des Rundfunkorchesters Kaiserslautern (SWR) an.
Sitz des neuen Orchesters ist Saarbrücken und Kaiserslautern. Mit 114 Musikern wird es zunächst eines der größten Orchester der ARD sein und über eine größere Bandbreite an künstlerischen Möglichkeiten als die beiden Ursprungsorchester verfügen. So kann es sich einem vielfältigen Repertoire und außergewöhnlichen Programmen widmen.
Die Deutsche Radio Philharmonie wird vor allem in der Großregion SaarLorLux und Rheinland-Pfalz Konzerte geben. Regelmäßige Spielstätten für die seit langem erfolgreichen Abonnementzyklen sind die Congresshalle in Saarbrücken, die Fruchthalle in Kaiserslautern und die Sendesäle des Saarländischen Rundfunks und des SWR in Kaiserslautern.
Nationale Präsenz zeigt das Orchester in der ersten Spielzeit mit Gastspielen in der "Alten Oper" Frankfurt, in der "Philharmonie im Gasteig" und im "Herkulessaal" in München, in der Philharmonie in Essen und beim Festival "RheinVokal". Internationale Tourneen für die Spielzeit 2008/2009 sind bereits in Planung.
Die Konzerte der Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern werden - über die deutsch-französische Rundfunk-Kooperation auch europaweit - auf SR 2 KulturRadio und zum großen Teil auch auf SWR2 übertragen.
Künstlerische Schwerpunkte der ersten Spielzeit 2007/2008 sind u.a. die Sinfonien von Peter Tschaikowsky und die Solokonzerte von Johannes Brahms. Composer in residence wird der Komponist Jörg Widmann sein.
Neben Auftritten von Weltstars wie Maxim Vengerov, Sharon Kam und Julia Fischer erhalten junge Künstler in einer Konzertreihe ein eigenes Forum. Wiederbegegnungen gibt es mit dem Ersten Gastdirigenten Stanislaw Skrowaczewski sowie mit dem ehemaligen Chefdirigenten des RSO Günther Herbig.
Nach den CD-Zyklen (bei Oehms Classics) der Sinfonien von Anton Bruckner, Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn Bartholdy widmet sich das Orchester nun den Gesamt-Aufnahme der Sinfonien von Robert Schumann (Stanislaw Skrowaczewski) und Peter Tschaikowsky (Christop Poppen). Daneben ist eine intensivere Zusammenarbeit mit ECM geplant.