ÿþ<HTML> <head> <meta http-equiv="Keywords" content="koelnkonzert"> <!--###########################################################--> <!--Bereich für Stilvorlagen --> <!--###########################################################--> <style type="text/css"> a{color : ;text-decoration : none;} a:visited{color : "#2c2559";text-decoration : none;} a:hover, a:active, a:focus{color : "#2c2559";text-decoration : none; font-weight: bold; } --> td.scroll {width: 300; scrollbar-base-color: #AAAAAA; scrollbar-3d-light-color: #FFFFFF; scrollbar-arrow-color: #AAAAAA; 'scrollbar-darkshadow-color: #AAAAAA; 'scrollbar-face-color: #AAAAAA; 'scrollbar-highlight-color: #AAAAAA; 'scrollbar-shadow-color: #AAAAAA; 'scrollbar-track-color: #AAAAAA;} </style> </head> <TITLE>koelnkonzert</TITLE> <!--###########################################################--> <!--Beginn der eigentlichen HTML-Seite --> <!--###########################################################--> <BODY TEXT="#999999" BGCOLOR="#FFFFFF" LINK="#2c2559" VLINK="#2c2559" ALINK="#2c2559"> <Center> &nbsp;<p> <!--###########################################################--> <!--Zentrale Tabelle mit allen Bereichen der Seite --> <!--###########################################################--> <table height=300 border=0 rows=1 columns=2> <tr valign=top> <!--###########################################################--> <!--Spalte mit Navigationsbereich zu anderen Seiten --> <!--###########################################################--> <td width=200> <a href=../../../allgemein/navigation/index.html> <img border=0 width=160 src="../../../verschiedenes/kk_logo_160.jpg"> </a> <font size="3" face="Trebuchet MS,Sans Serif"> <p>&nbsp; <p>&nbsp; <p> <a href=../../../allgemein/navigation/kuenstlerliste.html>K&uuml;nstlerliste</a> <p> <a href=../../../allgemein/navigation/termine.html>Termine</a> <p> <a href=../../../allgemein/navigation/kontakt.html>Kontakt</a> <p> <a href=mailto:info@koelnkonzert.de>e-Mail</a> <p> <a href=../../../allgemein/navigation/ueberuns.html>&Uuml;ber uns</a> <p> <a href=../../../allgemein/navigation/impressum.html>Impressum</a> <p> <a href=../../../allgemein/navigation/index.html>Home</a> <p> </font </td> <!--###########################################################--> <!--Ende der Spalte mit Navigationsbereich zu anderen Seiten --> <!--###########################################################--> <!--###########################################################--> <!--Spalte mit Textinhalten der Seite, als zusätzliche Tabelle aufbereitet--> <!--###########################################################--> <td width=400> <table border=1> <tr><td> <table width=700 border=0> <!--###########################################################--> <!--Zeile mit Überschrift und Zusatzlinks "Presse, English..."--> <!--###########################################################--> <tr height=40 valign=top> <!-- Feld mit Ueberschrift der Seite --> <td valign=bottom width =200> <font size="3" color="black" face="Trebuchet MS,Sans Serif">Camerata Salzburg</font><font size="2" color="999999" face="Trebuchet MS,Sans Serif"> <br>&nbsp; </td> <td>&nbsp;</td> <!--Leerspalte --> <!-- Feld mit Zusatzlinks "Presse, English --> <td align=right valign=top width=400> <font size="2" color="#999999" face="Trebuchet MS,Sans Serif"> <a href=../pressestimmen.html>zur&uuml;ck</a> <br>&nbsp;<br>&nbsp; </td> </tr> <!--###########################################################--> <!--Zeile mit Bild und Langtext (2. 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Einer Z&auml;hlung unterwarf der Komponist in diesem Fall aber nur zwei dieser Konzerte, das 1831 entstandene g-Moll Konzert op. 25, das die Nummer 1 erhielt, und das 1837 geschaffene und als Nummer 2 betitelte Konzert in d-Moll op. 40. Sie sind beide rasch der Vergessenheit anheimgefallen.<p> H&ouml;chstma&szlig; an Transparenz<br> Schon dieser Umstand macht die Tatsache, dass sich Pianist Alexander Lonquich im zu Ende gehenden Mendelssohnjahr zusammen mit der von ihm geleiteten Camerata Salzburg im 4. Abend des Konzertanten Querschnitts im Beethovensaal der beiden Konzerte angenommen hat, um so verdienstvoller. Der Stuttgarter Konzertabend geriet dabei schlichtweg zur Sensation. Die kammermusikalisch schlank und beweglich gehaltene Tongebung der Camerata Salzburg und Lonquichs am Klavier wie in der Orchesterleitung atemberaubend diffizile Vorgehensweise bewirkten ein Ma&szlig; an Transparenz, das wohl erstmals so richtig hinter die Fassade blicken lie&szlig; und insofern auch in diesen beiden, bislang zu Unrecht meist achtlos übergangenen Werken hohe kompositorische Meisterschaft erkennen lie&szlig;. Die Camerata folgte Lonquich mit einer umwerfenden Nuancenvielfalt, wobei sie sich mit h&ouml;chster Wandlungsf&auml;higkeit dem von ihm gew&uuml;nschten Ausdruckscharakter, und sei es auch nur für eine kleine Motivkonstellation hier oder eine winzige Figuration dort, anzupassen wusste. Man h&ouml;rte in einer überragenden Plastizität und mit einer spannungsreichen Lebendigkeit ohnegleichen, wie feinsinnig Mendelssohn die beiden Parts von Klavier und Orchester angelegt hat, wie differenziert er die kompositorische Struktur entwickelt hat. Lonquich lie&szlig; in diesem Sinne schon einmal dem Orchester den Vortritt, wobei man sich mitunter fragen musste, wer hier, so beispielsweise im Andante des g-Moll Konzerts, eigentlich wen begleitet. Er &ouml;ffnete die Ohren für die kompositionstechnischen Mikrostrukturen und er entdeckte immer wieder dialogische Beziehungsmuster zwischen den Stimmlinien im Orchestersatz wie auch gegen&uuml;ber dem Soloklavier, die der Partitur eingeschrieben sind, aber gemeinhin unh&ouml;rbar bleiben. Man k&ouml;nnte dagegenhalten, dass in einer solch fesselnden Suche nach dem Detail vielleicht die Sicht aufs Ganze leiden k&ouml;nnte, doch dem typischen Mendelssohn schen Impetus fehlte hier absolut nichts - so filigran sich die Zeichnung im Einzelnen auch f&uuml;gte, so griffig und mitrei&szlig;end zeigte sich das Gesamte. <p> Sinnliche Melodieb&ouml;gen<br> Diese brillante Darstellung der beiden Klavierkonzerte hatte Referenzcharakter und sie gereichte zum &uuml;berw&auml;ltigenden Pl&auml;doyer für die eben nur vermeintlich schw&auml;cheren Werke des Komponisten. Begonnen hatten Lonquich und die Camerata Salzburg den Abend mit Weberns Orchesterbearbeitung von Schuberts "Sechs Deutschen T&auml;nzen" D 820. Schon hier wurde man gewahr, welche Klangsensibilit&auml;t und welche Flexibilit&auml;t Lonquich seinen Instrumentalisten abfordert. Doch bei aller leuchtkr&auml;ftigen Zeichnung von Weberns farbenreicher Instrumentation konnte man sich hier des Eindrucks nicht erwehren, dass solcher kunstfertiger Differenzierungsf&uuml;lle, solchen verschwenderisch klang­sinnlich ausmodellierten Melodiebögen etwas K&uuml;nstliches und Unwirkliches anhaftete. Ganz anders erlebte man wieder die Darstellung von Mozarts "Linzer" Sinfonie C-Dur KV 425, mit der Lonquich und die Camerata Salzburg den Abend beschlossen - rhythmisch straff und klanglich bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet, griffig ausformuliert und mechanisch ungemein pr&auml;zise gef&uuml;gt, gezeichnet von einer nachgerade grandiosen Durchschaubarkeit von musikalischer Substanz und kompositorischer Architektur zeigte sich auch hier, wie vortrefflich Lonquich seine gestalterischen Ideen den Instrumentalisten zu vermitteln wei&szlig; und wie entschieden er seinen Ausdruckswillen umzusetzen vermag. Die vielbeschworene musikalische Sternstunde - hier ereignete sie sich tats&auml;chlich. <p> <b>Von Sebastian Quint</b> <br>&nbsp; </font> </div> </td> </tr> <!--###########################################################--> <!--Ende Tabellenfeld mit Seitenlauftext --> <!--###########################################################--> </table> </td> <!--###########################################################--> <!--Ende der Spalte mit Textinhalten der Seite, als zus&auml;tzliche Tabelle aufbereitet--> <!--###########################################################--> </tr> </table> </td></tr></table> <!--###########################################################--> <!--Ende Zentrale Tabelle mit allen Bereichen der Seite --> <!--###########################################################--> </center> </body> </HTML>