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Camerata Salzburg

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© Hermann Wolf
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Biographie der Camerata Salzburg als .doc

 
Den richtigen Ton zu treffen ist für jeden Redner das A und O. Musiker hingegen sehen das als ihre Pflicht. Die Kür, das Wesentliche und Herausfordernde beginnt jenseits der Wiedergabe dessen, was auf dem Notenblatt sichtbar ist. Erst hier offenbart sich das Wahrhaftige der Musik. Mit diesem Leitgedanken inspirierte der legendäre Geiger Sándor Végh das 1952 von Bernhard Paumgartner gegründete Ensemble und prägte von 1978 bis zu seinem Tod 1997 die stilistische Identität der Camerata Salzburg. Sir Roger Norrington war von 1997 bis 2007 Chefdirigent. Seit 2007 ist Leonidas Kavakos sein Nachfolger.

Mehr als 50 Jahre Orchestergeschichte ließen die Camerata zu einem traditionsreichen Kammerorchester reifen, das aber aus jungen, motivierten Musikern besteht, "die mit einem Engagement und einer Spielfreude musizieren, die ansteckend wirken ..." (Neue Züricher Zeitung). Die Camerata Salzburg ist sowohl in musikalischer als auch in menschlicher und organisatorischer Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung.

So wie das Ensemble in alle Welt reist, repräsentiert es diese Welt in sich selbst. Aus 24 Nationalitäten setzt sich hier ein Spiegelbild der Kulturen zusammen. Dahinter steht enorme Leistung, zumal die mehr als 80 Konzerte pro Jahr überwiegend privat finanziert werden - in Europa eine Rarität. Unter dem Motto "In Search of Excellence" werden gemeinsam mit hervorragenden Dirigenten und Solisten oder auch unter der Leitung der Konzertmeisterin Konzerte auf höchstem Niveau geboten. Diese sind geprägt vom "Camerata-Klang", Ergebnis eines besonderen Musiziergeistes, der das Individualistische im Ganzen zur Philosophie erhebt. Jeder Einzelne lebt das Bewusstsein und die Verantwortung für das Gesamte.

Regelmäßige Einladungen zur Schubertiade, dem Carinthischen Sommer sowie zur Mozartwoche runden neben dem eigenveranstalteten Festival "Begegnung" die Aktivitäten ab. Etablierte Fixpunkte sind des weiteren Auftritte bei den Salzburger Festspielen, das eigene traditionelle Neujahreskonzert, Abonnementkonzerte in Salzburg sowie gemeinsam mit dem Wiener Konzerthaus programmierte Doppelkonzerte.